Montag, 29. April 2013

Ausstellung: Max Ernst-Retrospektive


Nur noch bis 5. Mai 2013 zu sehen: Die von Julia Drost und Werner Spies kuratierte Max Ernst-Retrospektive in der Wiener Albertina.

Ankündigungstext:

Die Albertina widmet dem großen Surrealisten Max Ernst seine erste Retrospektive in Österreich. Mit einer Auswahl von 180 Gemälden, Collagen und Skulpturen sowie repräsentativen Beispielen illustrierter Bücher und Dokumente vereint die Ausstellung alle Werkphasen, Entdeckungen und Techniken des Künstlers und stellt sein Leben und Schaffen im biografischen wie zeitgeschichtlichen Kontext vor.
Fraglos gehört Max Ernst mit Matisse, Picasso, Beckmann, Kandinsky und Warhol zu den Jahrhundertfiguren der Kunstgeschichte. Als früher Protagonist des Dadaismus, Pionier des Surrealismus und Entdecker raffinierter Techniken wie Collage, Frottage, Grattage, Décalcomanie und Oszillation entzieht er sein Schaffen einer griffigen Definition. Sein Erfindungsreichtum im Umgang mit Bild- und Inspirationstechniken, die Brüche zwischen zahlreichen Werkphasen und der Wechsel der Themen irritieren. Was als Konstante bleibt ist die Beständigkeit des Widerspruchs.
Erinnerung und Entdeckung, Recycling und Collage sind der gemeinsame Motor, der sein Schaffen antreibt. Unter diesen Aspekten positioniert die Ausstellung Max Ernsts Werk zwischen Rückgriffen auf Vergangenes, dem politischen Zeitgeschehen und einem prophetisch-visionären Blick in die Zukunft. Er, der sich selbst einen „Jungfräulichkeitskomplex“ gegenüber leeren Leinwänden attestierte, suchte stets nach einem Mittel, die halluzinatorischen Fähigkeiten seines Geistes zu steigern, Visionen automatisch herbeizuführen, um sich so seiner "Blindheit zu entledigen". 



Passend dazu zum Nachlesen eine am 30. Mai 1975 in Die Zeit erschienene ausführliche Besprechung von Werner Spies' Monografie "Max Ernst - Collagen. Inventar und Widerspruch" des kürzlich verstorbenen Werner Hofmann mit dem Titel "Prinzip Collage als Form der Skepsis. Eine exemplarische Untersuchung" (Aus dem Archiv der Zeit online).
 

Dienstag, 23. April 2013

Montag, 15. April 2013

Sonntag, 14. April 2013

Freihändig / Eine Handreichung


© Susanne Breuss
Freihändig
Collage auf Papier (29,5 x 20 cm), 2013


© Susanne Breuss
Eine Handreichung
Collage auf Papier (29,5 x 20 cm), 2013



Freitag, 12. April 2013

Donnerstag, 11. April 2013

Mittwoch, 10. April 2013

Ausstellung: Tschechische Collagen im Stift Klosterneuburg


Im Stift Klosterneuburg (Niederösterreich) ist noch bis 26. Juni 2013 die Ausstellung "Tschechische Collage" zu sehen. Es handelt sich dabei um eine Auswahl aus der umfangreichen Collage-Sammlung der Prager Gaswerke.

Ankündigungstext:

Collagen sind seit dem Kubismus eine wichtige Charakteristik der tschechischen Kunst. Seit über einem Jahrzehnt konzentriert sich die Sammlung der Prazska plynarenska auf dieses Kunstgenre und ist damit einzigartig in der Tschechischen Republik. Zusammengetragen wurden mehrere hundert Werke von Größen der Zwischenkriegs-Avantgarde wie Toyen, Jindrich Styrsky und Adolf Hoffmeister, progessiver Strömungen der 1960er wie Jiri Kolar und Josef Hampl oder Vetreter der jungen Generation wie Michal Cihlar.


Auf der Website von Radio Praha gibt es einen informativen (deutschsprachigen) Beitrag zur Ausstellung sowie zur Bedeutung der tschechischen Collage und der Sammlung der Prager Gaswerke.


Montag, 8. April 2013

Sonntag, 7. April 2013

Samstag, 6. April 2013

Freitag, 5. April 2013

Donnerstag, 4. April 2013

Dienstag, 2. April 2013